08.04.2021 / Allgemein / /

CVP lehnt eines der Liegenschaftsgeschäfte ab

Die CVP Freienbach hielt ihre Generalversammlung virtuell ab und fasste die Parolen für die Gemeindeversammlung.

Die CVP Freienbach traf sich am vergangenen Montag zur Online-Generalversammlung. Im ersten Teil stellte Kassierin Sandra Waldvogel die Rechnung für das Wahljahr 2020 vor und das Budget für 2021. Beides wurde verdankt und einstimmig genehmigt.

Im zweiten Teil wurden die Traktanden der Gemeindeversammlung vom Freitag, 9. April, behandelt und die Parolen gefasst. Nach kurzer Vorstellung des Freienbacher Rechnungsabschlusses 2020 und der Nachkredite wurden die Ja-Parolen gefasst.

In den meisten Belangen mit den Geschäften einverstanden Die Sachgeschäfte, welche allesamt Liegenschaftsgeschäfte sind, wurden durch CVP-Gemeinderat und Vorsteher Liegenschaften, Guido Cavelti, präsentiert. Das erste Sachgeschäft, der Kauf der Liegenschaft Postmatte 12, wurde begrüsst: Es grenzt unmittelbar an das Pflegezentrum Pfarrmatte in Freienbach an. Das zweite Sachgeschäft, der Erwerb des Hausteils Birchweid 21a in Pfäffikon, wurde ebenfalls unmissverständlich unterstützt. Die gallische Insel inmitten von Grundstücken im Gemeindebesitz arrondiert bestens.

Tausch zwischen Hinterhof und Rebmattli abgelehnt Das dritte Sachgeschäft – Tausch Liegenschaften Hinterhof, Pfäffikon, mit Rebmattli, Wilen – stiess hingegen bei den Mitgliedern der CVP Freienbach auf Skepsis. Denn dieses Tauschgeschäft sei eine Reaktion auf ein Begehren des Bürgerforums, das Bauernhaus zu erhalten. Zu erhalten hiesse, es unter Denkmalschutz zu stellen, mit unklaren Folgekosten. Aktuell steht es in keinem Inventar. Eine Unterschutzstellung wird im Sachgeschäft jedoch nicht angestrebt. Die erwähnten hohen Sanierungskosten, ein nicht ausgewiesener Bedarf und folglich unklare langfristige öffentliche Nutzung des Gebäudes, führten zur knappen Ablehnung dieses Geschäfts.

Wichtiges Geschäft um den Schweizerhof-Kreisel

Im letzten Sachgeschäft geht es um die Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich des Schweizerhof-Kreisels in Pfäffikon. Es herrschte allgemein die Meinung vor, dass es sich dabei um das wichtigste Geschäft handelt. Das Gremium konnte auch die Logik und das überwiegende öffent liche Interesse erkennen, eine Verbesserung der Verkehrssituation beim Schweizerhof-Kreisel zusammen mit dem Kanton Schwyz und dem Bundesamt für Strassen (Astra) zu erreichen. Dem Verkauf der Parzelle Nr. 376 beim Rebmattli wurde somit eindeutig zugestimmt, damit dieses eigentliche Dreiecksgeschäft ermöglicht wird.

Das Sachgeschäft rund um den Schweizerhof-Kreisel in Pfäffikon (Bild) macht für die CVP Freienbach Sinn, der Tausch Hinterhof–Rebmattli allerdings nicht.

Die CVP Freienbach ruft die Bevölkerung auf, sich mit den Geschäften auseinanderzusetzen und an der Diskussion an der Gemeindeversammlung vom 9. April teilzunehmen. Die Sachgeschäfte werden schliesslich an der Urne entschieden.

CVP Freienbach (Artikel im Höfner Volksblatt vom 21.3.2021)